get the cat
Philipp: Gitarren  Rechtspfeil
Till: Bass  Rechtspfeil
Astrid: Gesang  Rechtspfeil
Ralph: Schlagzeug  Rechtspfeil
Christian keul: sound  Rechtspfeil

Gäste  Rechtspfeil 
Get the Cat - Bandfoto

Ist nicht jede Musik irgendwie Blues?


Eine rhetorische Frage. Jedenfalls für Astrid Barth und ihre Mitstreiter bei Get the Cat. über Genregrenzen setzt sich das Quartett locker hinweg. Auf bluesige Balladen folgen Stücke mit einem deutlich jazzigeren Einschlag, die ihrerseits abgelöst werden von Nummern, die sich mehr in Richtung Soul bewegen.

Den gemeinsamen Nenner bildet die eindrucksvolle Stimme Astrid Barths. Ihr dunkles Timbre lässt keine Wünsche offen: Zärtlich, schmeichelnd, traurig, wütend, verzweifelt – gleich welche Stimmung präsentiert wird, immer wirkt es glaubhaft, authentisch, nie aufgesetzt, gekünstelt oder angelernt. Ein Organ mit Gänsehaut-Garantie.

Musikalischer Gegenpol ist Philipp Roemer mit seiner Gitarre. Locker und leicht lässt er seine Finger über den Hals wandern. Akkorde und Läufe gehen nahtlos ineinander über, bluestypische Licks wechseln sich mit jazzigen Arpeggien ab. Für Gitarrenliebhaber ein echter Leckerbissen.

Schlagzeug und Bass sorgen derweil für den Groove. Präzise und druckvoll geben Ralph Schläger und Till Brandt den Rhythmus vor, dem schon bald die ersten Fußspitzen im Publikum folgen. Wer ruhig sitzen will, ist bei Get the Cat definitiv an der falschen Adresse.

Dabei stellen sie persönliche Eitelkeiten zurück. Technische Glanzstücke werden den Zuhörern beinahe unaufällig untergeschoben. Wichtig ist der Song, dem sich alles andere unterordnet – mit dem Ergebnis, dass es wunderbare, kompakte und in sich geschlossene Stücke zu hören gibt, die allesamt aus der Feder Till Brandts stammen.

Dass diese Mischung den Nerv des Publikums trifft, hat die Band sieben Jahre lang unter dem Namen »Dog Party Blues Band« bewiesen. Mit neuem Schlagzeuger und neuer CD geht es jetzt als Get the Cat geschmeidig weiter.

Get the Cat im Radio


Im April 08 waren Till und Astrid bei »Resonanzen« auf WDR 3 zu Gast. Was Texas mit der Band zu tun hat, wo die Party hin ist und mehr über die feinen Unterschiede zwischen Hunden und Katzen ist jetzt auch hier nachzuhören. Benötigt werden dafür 10 Minuten, Flash und eine nicht allzu langsame Internetverbindung.


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